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Herren Bezirksklasse Gr.3 - 2011/2012 - Berichte
Terminkalender
- Spielplan 1. Herren
Immenhausen II – VfL 9:4
VfL – Breuna II 9:7
Nach der nur schwerlich zu vermeidenden Niederlage bei
der befreundeten Mannschaft aus Immenhausen, konnte endlich der erste
Sieg seit Ende Januar eingefahren werden.
Aber der Reihe nach: fünf der neun zur Verfügung stehenden Stammspieler
fielen für das Duell der beiden Vorjahresaufsteiger in Immenhausen
aus (Dienst, Urlaub etc.) Zumindest konnten die ersten vier Positionen
aber besetzt werden, da Jörg Vater sich angesichts der Personalnot
bereit erklärte, seine ursprünglich geplante „schöpferische
Pause“ nicht zu nehmen. Auch von den Akteuren der 2. Mannschaft
stand nur Robert Wrobel zur Verfügung, so dass sich nur fünf
VfL-er an den Tischen der Immenhäuser Kulturhalle einfanden. Das
Match lief zunächst in den gewohnten Bahnen, ehe Klaus Vater, genau
wie später Sascha Rolle, etwas unglücklich mit 9:11 im fünften
Satz gegen Sascha Samtleben unterlag. Beim Stande von 6:4 musste dann
Jörg Vater entnervt gegen Stefan Schneider passen, so dass eine erneut
relativ klare Niederlage für Veckerhagen Wirklichkeit war. Die sehr
gastfreundliche Bewirtung der Gastgeber konnte den VfL-Frust leider auch
nur teilweise lindern.
Trotzdem raffte man sich tags darauf gegen den Tabellennachbarn Breuna
II nochmals auf. Pascal Drubel war zum Team gestoßen und statt Robert
Wrobel half diesmal Maximilian Schuster aus. Außer unseren Punktesammlern
Uwe Lotze und Jörg Vater war es zum Ende des ersten Einzeldurchgangs
Pascal Drubel, der gegen den zur Rückrunde zum Breunaer Team dazu
gestoßenen Figge endlich wieder siegen konnte. Bereits zuvor hatte
das Duo Drubel/Schuster eine starke Leistung abgerufen und erst im fünften
Satz verloren. Gegen einen durchaus kampfeswilligen Kontrahenten gewannen
dann Lotze, Jörg und Klaus Vater, sowie mit sehr bissiger Leistung
auch Rolle hintereinander, so dass der achte Zähler erreicht war
und das Schlussdoppel mit Uwe und Jörg den Sack zur Wiederholung
des Vorrundenergebnisses (9:7) zu machen konnte.
Punkte in beiden Spielen: Lotze/J. Vater (3), Lotze (4), J. Vater (3),
K. Vater, Rolle und Drubel.
Am Freitag beendet der VfL die Saison 2011/12 mit dem Gastspiel in Grebenstein,
verbleibt aber unabhängig vom Ausgang dieses Spiels auf Rang 7 (von
12 Teams).
VfL – Weser/Diemel 2:9
VfL – Naumburg 4:9
Da unsere Nr. 1, Uwe Lotze, verhindert war, rechneten
sich unsere Mannen gegen die beiden besten Teams der Bezirksklasse von
vornherein nichts aus.
Den ungünstigen Voraussetzungen zum Trotz, zeigte sich der VfL engagiert
und gegenüber den schwachen Vorstellungen zuletzt deutlich verbessert.
Auch der designierte Meister aus Bad Karlshafen musste sich durchaus strecken,
bevor der Sieg in trockenen Tüchern war. Jörg Vater gewann beide
Einzel, wobei er sich gegen Lothar Haber deutlich für seine einzige
in der Vorrunde erlittene Niederlage revanchieren konnte. Obwohl es bei
diesen beiden Zählern blieb, boten auch Werner Fenner, Ivo Smolenicki
und Mathias Fiedler gute Leistungen. Gleiches gilt auch für Ersatzspieler
Andreas Gerke, der seinen Aufwärtstrend der letzten Wochen bestätigen
konnte.
Die Partie gegen Eintracht Naumburg verlief sogar über
weite Strecken in ausgeglichenen Bahnen. Jörg Vater, Ivo Smolenicki,
Sascha Rolle in einem sehr starken Einzel gegen Jakob und das Doppel Fenner/Smolenicki
hatten gute Vorarbeit geleistet und auch für Jörg und Klaus
Vater sah es in ihren zweiten Einzelpartien zunächst gut, bevor ihnen
am Ende ein wenig die Luft ausging.
Fazit:
Diese Niederlagen waren kein Beinbruch und trotz noch fünf ausstehenden
Spielen, ist Rang 7 in der Endtabelle schon so gut wie sicher.
Punkte: J. Vater (3), Smolenicki, Rolle und das Doppel Fenner/Smolenicki
Meimbressen – VfL 9:6
Weningenhasungen– VfL 9:6
Nach fünfwöchiger Wettkampfpause gestaltete
sich der Wiedereintritt der 1.Herren in den Spielbetrieb sehr holprig,
um nicht zu sagen, peinlich.
Leider standen Mathias Fiedler und Werner Fenner nicht zur Verfügung,
aber das kein keine Entschuldigung sein. Sowohl der Tabellenvorletzte
Meimbressen, als auch der bis dahin sieg- und punktlose Tabellenletzte
aus Wenigenhasungen waren zu stark für unser Team, bei dem fast nur
Uwe Lotze und Jörg Vater in gewohnter Manier punkteten. Dazu kam
lediglich noch ein Einzelsieg durch Klaus Vater gegen den Meimbressener
Iluk.
In Wenigenhasungen kann noch Pech hinzu, als sich der erstmalig in dieser
Saison zum Einsatz kommende Marco Berger im Eingangsdoppel verletzte und
seine partien daraufhin kampflos abgeben musste. Bis zu diesem Moment
hatte Marco absolut klasse gespielt und man muss kein Prophet sein um
sagen zu können, dass es mit ihm an diesem Tage zumindest zu einem
Unentschieden gereicht hätte.
Lediglich Sascha Rolle ist zu loben. Er spielte gut und kämpfte vorbildlich.
Es fehlte lediglich in den entscheidenden Momenten das nötige Quantum
an Erfahrung und Cleverness.
Leider lassen auch die kommenden Partien keinen Aufschwung erwarten, da
die Gegner hochkarätiger sein werden und zunächst Uwe Lotze
und später dann Jörg Vater nicht zur Verfügung stehen werden.
Nur gut, dass in der überragenden Hinserie bereits ausreichend Punkte
angesammelt wurden.
Punkte: Lotze, J. Vater (je 4), K. Vater und die Doppel Lotze/Vater,
J, Lotze/Smolenicki und Vater, K/Rolle.
VfL – Hümme II 8:8
VfL – Eberschütz II 9:1
Der Start in die Rückrunde verlief ein wenig holprig.
Die stark abstiegsgefährdeten Hümmer hätten fast beide
Punkte aus Reinhardshagen mitgenommen. Nach der langen Pause war allenthalben
große Unsicherheit feststellbar. Besonders die jüngeren Spieler
hatten phasenweise eine gefühlte Trefferquote von fünf Prozent.
Da zusätzlich Klaus Vater pausierte, bestand durchaus die Gefahr
der ersten Heimniederlage. Gut dass sich Ivo Smolenicki im zweiten Einzel
deutlich steigerte und genau wie Werner Fenner einen Sieg beisteuerte.
Die übrigen sechs Zähler gingen einmal mehr auf das Konto von
Uwe Lotze und Jörg Vater.
Eine Woche später war gegen Eberschütz schon
wesentlich mehr Spielfreude erkennbar. Der klare 9:1-Erfolg war zu keiner
Zeit in Frage gestellt. Ivo, Klaus, Werner und auch Pascal Drubel zeigten
gute Leistungen und trugen zu dem unterm Strich als noch gelungen zu bezeichnenden
Rückrundenauftakt bei.
Punkte: Lotze (4), J. Vater (3), Smolenicki, Fenner (2),
K. Vater, Drubel (je 1) sowie die Doppel Lotze/J. Vater (3) und Fenner/Smolenicki
Weser/Diemel – VfL 9:5
Naumburg – VfL 9:5
Am Ende einer phänomenalen Hinserie erwischte es
das Team um Mannschaftsführer Jörg Vater dann doch noch. Die
Partien gegen die Staffelfavoriten aus Bad Karlshafen und Naumburg verliefen
nahezu exakt so, wie es TT-Insider vorhergesehen hatten. Beide Kontrahenten
verfügen über sehr ausgeglichene Mannschaften und aus diesem
Grunde dem heterogen besetzten VfL überlegen. Es waren faire und
umkämpfte Begegnungen, aber Veckerhagen musste am Ende die Überlegenheit
der beiden am kommenden Wochenende aufeinander treffenden Teams anerkennen.
Es gelangen hier und da ein paar vereinzelte Satzgewinne, aber die Gegner
waren einfach besser.
Für die einzige positive Überraschung sorgte Klaus Vater, der
gerade den dritten oder vierten spielerischen Frühling erlebt und
den Weser/Diemeler Hans-Günter Lerch überraschend bezwang. Sein
Bruder Jörg erlebte demgegenüber eine böse Überraschung,
als er ausgerechnet gegen seinen bisherigen Lieblingsgegner Lothar Haber
die erste Niederlage des Jahres 2011 einstecken musste. Zuvor hatte er,
genau wie Uwe Lotze den starken Steffen Schäfer in einer hochklassigen
Partie in die Schranken gewiesen.
Uwe zeigte erneut eine sehr starke Leistung und bewies, dass er nach wie
vor in einer anderen Sphäre unterwegs ist, als seine Konkurrenz.
Bei Eintracht Naumburg sorgen Uwe & Jörg für ungefährdete
fünf Zähler, die jedoch am Ende nichts nutzten.
Trauer und Trübsal hielten sich jedoch nach den beiden Niederlagen
in engen Grenzen. Zu groß ist nach wie vor der Stolz über 17:5
Zähler, Rang 3 und eine großartig verlaufene Hinrunde 2011/2012.
Punkte: Lotze (4), J. Vater (3), K. Vater und das Doppel Lotze/J. Vater
(2)
VfL - Immenhausen II 8:8
Diesmal hat es leider nicht ganz gereicht: Die Punkteteilung
gegen Immenhausen war das versöhnliche Ende einer Bezirksklassenpartie
auf gutem Niveau. Der VfL war vom Satzverhältnis her deutlich vorne,
ein Sieg wäre sicherlich verdient gewesen. Allerdings stand Veckerhagen
seit Saisonbeginn auch schon dreimal unmittelbar vor einer Niederlage,
konnte das Spiel aber noch drehen.
Diesmal fanden die Schlüsselpartien im hinteren
Paarkreuz statt. Pascal Drubel (gegen Samtleben und Behrend) sowie Werner
Fenner (gegen Behrend) standen jeweils unmittelbar vor einem Spielgewinn
um am Ende doch denkbar knapp zu verlieren.
Somit lag die Last einmal mehr auf den Schultern von Uwe Lotze und Jörg
Vater, die ihren Job mit zusammen sechs Zählern gewohnt zuverlässig
erledigten. Beide sind seit Beginn der Serie 2011/2012 ohne Niederlage!
Darüber hinaus bot Sascha Rolle eine blitzsaubere Partie gegen Jörg
Donnerstag, den auch Klaus Vater in vier Sätzen bezwang.
Der VfL geht nunmehr mit 17:1 Zählern tiefenentspannt in die beiden
Topspiele am 25. und 26. November in Bad Karlshafen und in Naumburg. Beide
Gegner wollen unbedingt aufsteigen, Veckerhagen will das nicht und fühlt
sich in der Rolle des „Underdog“ pudelwohl.
Punkte gegen Immenhausen: Lotze, J. Vater (je 2), K. Vater, Rolle und
das Doppel Lotze/J. Vater (2)
VfL - Espenau II 9:7
Und wieder ist es gut gegangen…..mit dem dritten
9:7 der Vorrunde schraubten die 1.Herren ihre imponierende Bilanz auf
16:0 Zähler und führen weiterhin die Tabelle der Bezirksklasse
Gr. 3 an. Erneut bewies das Team um Uwe Lotze und Jörg Vater, bei
dem diesmal Sascha Rolle und Pascal Drubel pausierten, dass es in der
Lage ist, in der Endphase des Spiels nochmal alles zu geben und das Ruder
herumzureißen. Die Kontrahenten aus Espenau verfügen über
ein sehr ausgeglichenes Team und machten dem VfL von Anfang an das Leben
schwer. Veckerhagens großes Plus, das vordere Paarkreuz wurde durch
Espenaus Dominanz im mittleren Paarkreuz wett gemacht. Es kam also einmal
mehr auf Doppel 3 und das hintere Paarkreuz an. Werner Fenner und Ivo
Smolenicki kämpften sich im Doppel nach 0:2-Satzrückstand ins
Match und wurden am Ende belohnt.
Das dritte Paarkreuz befand sich beim Zwischenstand von 6:7 und nach zwei
Niederlagen im ersten Durchgang im Zugzwang: Ivo und Matze Fiedler hielten
dem Druck stand und bezwangen Sidon und Haase. Natürlich nicht, ohne
es wieder so richtig spannend zu machen.
Der Wahnsinn geht weiter und, einen Sieg gegen die nicht
zu unterschätzenden Immenhäuser vorausgesetzt, damit die Möglichkeit
mit unglaublichen 18:0 Zählern in die abschließenden Top-Partien
gegen Weser/Diemel und Naumburg zu gehen.
Es punkteten: Lotze, J. Vater (je 2), Smolenicki, Fiedler und die Doppel
Lotze/Vater, J (2) und Fenner/Smolenicki.
Eberschütz II– VfL 3:9
Durch ein recht problemloses 9:3 beim VfB Eberschütz
schlüpfte der VfL vorbei am spielfreien TTC Weser/Diemel zurück
an die Tabellenspitze der Bezirksklasse Gruppe 3.
Sieben Spiele, sieben Siege – so lautet die beeindruckende Bilanz
seit Ende August.
Die Urlaubsreisen von Werner Fenner, Ivo Smolenicki und Mathias Fiedler
wurden kompensiert, Max Schuster kam zu seinem ersten Einsatz in der ersten
Mannschaft und schlug sich dabei wacker.
Wichtig für die allgemeine Sicherheit war der Gewinn des dritten
Doppels Drubel/Rolle gegen Tewes/Andreas. In den Einzeln steckten die
ebenfalls ersatzgeschwächten Gastgeber zwar zu keiner Phase auf,
mussten jedoch die Überlegenheit des VfL anerkennen. Uwe Lotze und
Jörg Vater erfüllten ihr gewohntes Pensum und diesmal konnte
sich auch Klaus Vater doppelt in die Siegerliste eintragen. Pascal Drubel
steuerte den neunten Zähler bei.
Die kommende Aufgabe gegen Espenau wird allerdings deutlich
schwieriger werden, denn der Gegner ist sehr ausgeglichen besetzt, so
dass erneut der eine oder andere über sich hinauswachsen muss um
eine weiße Weste zu behalten.
Interessant übrigens, dass der absolute Topfavorit auf den Titel,
Eintracht Naumburg gegen Grebenstein Nerven zeigte und völlig überraschend
den Kürzeren zog.
VfL – Grebenstein 9:7
Breuna 2 – VfL 7:9
Zwei Spiele auf Messers Schneide – die Partien
der 1.Herren sind derzeit nichts für schwache Nerven. Das Aufeinandertreffen
mit Grebenstein, einer der besten Mannschaften der Bezirksklasse, entpuppte
sich als echtes Highlight, auch für Uwe Lotze und Jörg Vater,
die in ihrem TT-Leben schon Einiges erlebt haben. Die Art und Weise, wie
hier aufopferungsvoll gegen vermeintlich bessere Gegner gekämpft
wurde, ist bemerkenswert. Klaus Vater und Werner Fenner lagen gegen Austermühle
und Kellner jeweils bereits mit 0:2 hinten. Die erste Niederlage war greifbar
nahe. Doch die beiden verbissen sich mehr in die Partie und lehnten sich
gegen dieses Schicksal auf. Der Erfolg waren zwei nicht mehr für
möglich gehaltene Siege und eine 8:5-Führung. Ivo Smolenicki
und Mathias Fiedler gaben ihre Spiele ab, es kam zum Schlußdoppel
für Uwe und Jörg gegen Dornemann und den starken Dirk Hartmann.
Leichtes Spiel? Weit gefehlt! Auch hier: 0:2-Rückstand, nichts lief
zusammen. Ausgleich zum 2:2, 10:6-Führung im 5.Satz. Plötzlich
10:11, das darf nicht wahr sein. Es wogte hin und her und mit ein wenig
Glück, Geschick und seltsam angeschnittenen Bällen aus Jörgs
Rückhand reichte es zu einem viel umjubelten 17:15 und damit einem
9:7-Gesamtsieg. Leuchtende Augen, tobende Gegner – so schön
kann Tischtennis in Veckerhagen auch im Spätsommer 2011 noch sein!
Punkte: Uwe Lotze, Jörg Vater (je 2), Klaus Vater, Werner Fenner
und die Doppel Lotze/J. Vater (2) sowie Fenner/Smolenicki
Beim Aufsteiger TSV Breuna tat sich das Sextett von der Weser deutlich
schwerer. Es waren gar leichte Tendenzen feststellbar, den Gegner zu unterschätzen.
Entsprechend war die Leistung zu Beginn: Mit einem 3:6-Rückstand
ging der VfL in die zweite Runde. Zwar behielten Uwe und Jörg ihre
blütenweiße Weste, aber vom Rest musste einfach mehr kommen.
Und so war es dann auch. Sascha Rolle machte gegen Vahle ein richtig gutes
Spiel und auch Klaus Vater steigerte sich gegen Ballabwehrspieler Finis
erheblich. Als dann auch Pascal Drubel den Penholderspieler (Schlägerhaltung
wie die meisten Chinesen !) Stefan Schlag in den Griff bekam, war der
Sieg vorgezechnet. Ende gut, alles gut. Mit 12:0 Zählern belegt der
VfL Rang 2 hinter dem punktgleichen TTC Weser/Diemel, der mit besserem
Spielverhältnis vorne liegt.
Punkte gegen Breuna: Uwe Lotze, Jörg Vater (je 2), Klaus Vater, Sascha
Rolle, Pascal Drubel und das Doppel Lotze/J. Vater (2).
VfL - Meimbressen 9:6
Auch im vierten Saisonspiel gelang unseren Männern
ein doppelter Punktgewinn. Der Aufsteiger aus Meimbressen leistete erbitterte
Gegenwehr, so dass sich ein spannendes und recht ausgeglichenes Spiel
entwickelte. Klaus Vater und Sascha Rolle pausierten diesmal, Pascal Drubel
und erstmals der schichtdienstgeplagte Mathias Fiedler rotierten dafür
ins Team. Den entscheidenden Unterschied machte natürlich einmal
mehr das erste VfL-Paarkreuz mit Uwe Lotze und Jörg Vater, das seine
Einzel und das gemeinsame Doppel problemlos dominierte. Aber auch der
Rest des Teams spielte gut und kämpfte leidenschaftlich. Werner Fenner
und der erneut sehr überlegt agierende Pascal Drubel kämpften
den starken Linkshänder Iluk nieder und Matze Fiedler feierte einen
traumhaften Einstand in der Bezirksklasse: Seelenruhig und hoch konzentriert
bezwang er die Gästespieler Dinges und Müller und machte den
Sack zu, nachdem es durch die Niederlagen von Pascal Drubel und Ivo Smolenicki
kurzzeitig nochmal knapp geworden war.
Das Team weist nunmehr 8:0 Zähler und nach wie vor eine blütenweiße
Weste auf. Diesen Zustand darf man noch eine Weile genießen, die
nächste Partie ist am Dienstag, dem 27. September gegen den Mitfavoriten
aus Grebenstein angesetzt.
Es punkteten: Uwe Lotze, Jörg Vater, Mathias Fiedler (je 2), Werner
Fenner, Pascal Drubel und das Doppel Lotze/Vater.
VfL – Breitenbach IV 9:5
Eintagsfliegen sehen anders aus: Mit dem dritten Sieg
im dritten Spiel festigte der VfL seinen Platz an der Sonne in der Bezirksklasse
Hofgeismar/Wolfhagen.
Mit dem TSV Breitenbach stellte sich ein recht gut und ausgeglichen besetzter
Gegner an der Weser vor. Auch wenn es sich hier nur um die vierte Mannschaft
handelte – Breitenbach hat sich im Laufe der Jahre zum am besten
aufgestellten Verein des Sportkreises Kassel entwickelt, unter anderem
auch dank einiger Ex-Veckerhäger wie André Schmidt-Hosse,
Marcel Häfner und Wolfgang Reuber in seinen Reihen.
Zu Beginn des Spieles sah es auch nicht wirklich gut aus für rot-weiß.
Von den fest eingeplanten Erfolgen von Uwe Lotze und Jörg Vater mal
abgesehen, lief nicht viel zusammen. Klaus Vater sorgte mit seinem Fünfsatzerfolg
über Christian Rehn für die Wende und das bärenstarke dritte
Paarkreuz mit Werner Fenner und Ivo Smolenicki setzte nach.
Werner entpuppt sich menschlich wie spielerisch immer mehr als echte Verstärkung
und sorgt mit seiner wunderbar altmodischen Spielweise wie weiland Friedrich
Henkel für echte Highlights. Auch wenn er nicht immer mit sich selbst
zufrieden ist…
Am Ende erkannten auch die Gäste die starke Vorstellung
des VfL an, der doch mehr zu bieten hat, als nur ein außergewöhnlich
gutes erstes Paarkreuz.
Am heutigen Freitag gastiert um 20:30 Uhr der TuS Meimbressen in Veckerhagen.
Mathias Fiedler wird sein Saisondebüt geben und auch diesmal erscheint
die Aufgabe nicht unlösbar.
Es punkteten: Lotze, J. Vater, Fenner (je 2), K. Vater, Smolenicki und
das Doppel Lotze/J. Vater.
Hümme II– VfL 2:9
VfL – Wenigenhasungen II 9:5
Der VfL an der Tabellenspitze der Bezirksklasse? So ungewöhnlich
ist das nicht. Wenn man jedoch bedenkt, dass die meisten Spieler vor kurzem
noch in der 1. Oder gar der 3.Kreisklasse an den Start gingen, reibt man
sich verwundert die Augen.
Zur Vorgeschichte: Nach dem verpassten Aufstieg in die Bezirksliga verliessen
vier der sechs Spieler den VfL: Patrick Henn zum TSV Hümme, Sebastian
Schütz nach Scheden, Hatem Bargaoui nach Bonaforth und Rolf-Dieter
Summa nach 20 Jahren in Veckerhagen wohnortnah zur TSG Sandershausen.
Angesichts dieses Scherbenhaufens brauchten auch die Urgesteine Uwe Lotze
und Jörg Vater eine längere Bedenkzeit um schließlich,
inspiriert durch die Euphorie der aus den unteren Mannschaften nachrückenden
Spieler, ihr Signal zum Bleiben zu geben.
Mit den beiden vermutlich besten Spielern der Klasse, ansonsten jedoch
vermeintlich eher dünn besetzt, steht man vor einer sehr spannenden
Saison mit ungewissem Ausgang.
Die Serie begann jedoch mit einem Paukenschlag: Beim Aufsteiger TSV Hümme
2 gelang ein ungefährdeter 9:2-Erolg, begünstigt durch das Fehlen
zweier wichtiger Spieler des Gastgebers. Die Mannschaft spielte locker
auf und gewann auch die knappen Partien. Neuzugang Werner Fenner (Hemeln)
gab sein Debüt und sicherte sich mit Pascal Drubel das wichtige dritte
Doppel. Klaus Vater gewann nach 0:2-Satzrückstand noch gegen Rothaus
und Uwe und Jörg erledigten ihre Aufgaben souverän.
Der TSV Wenigenhasungen leistete am Sonntag erheblich mehr Widerstand.
Spieler der Partie war diesmal Pascal Drubel, der wesentlich abgeklärter
und ruhiger agiert, als in der Vergangenheit und auf dem besten Wege zu
einem sehr wichtigen Spieler ist. Gleiches gilt für die Youngster
Ivo Smolenicki und Sascha Rolle. Die Art und Weise, wie Sascha, vor kurzem
noch in der untersten Spielklasse aktiv, den abgezockten Routinier Norbert
Brede in die Schranken wies, war definitiv beeindruckend.
Der 9:5-Erfolg war verdient und ungefährdet, zumal auch Ivo und
das Schlußdoppel mit Jörg & Uwe sicherlich in die Bresche
gesprungen wären.
Derzeit grüßt Veckerhagen mit 4:0 Zählern von der Tabellenspitze,
die Fachwelt wundert sich und auch die Aufsteiger aus Breitenbach sollten
beim heutigen Heimspiel (Freitag, 02.09.11 um 20 Uhr) keine unüberwindbare
Hürde darstellen. Sofern auch diesmal die Einstellung stimmt!
Punkte: Lotze, J. Vater (je 4), Drubel (3), Rolle (2), Smolenicki, K.
Vater und die Doppel Lotze/Vater, J. (2) sowie Fenner/Drubel
Gesamtspielplan
Spiellokale-Adressen
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