Das Kreisligateam Spielserie 2009/10

Team 1.Herren 2009

Jörg Vater, Kolja Frey, Patrick Henn, Klaus Vater,
Rolf-Dieter Summa, Marco Berger


Jörg Vater(Nr.1) Jörg Vater

Eigentlich wollte der „Trainer“ (weitere Spitznamen „Le Train“ oder „Big T“) seine Dienste in der Ersten längst überflüssig gemacht haben, aber der personelle Aderlass verschaffte ihm ein Comeback in der Verbandsliga.

Und tatsächlich gelang ihm mit knapp 40 Jahren eine ausgeglichene Bilanz am mittleren Paarkreuz der Verbandsliga, wobei er manch ehemaligen Oberligaakteur in die Schranken wies.

Je oller, desto doller, könnte man also sagen, und das auch ohne gazellengleiche körperliche Konstitution. Wahrscheinlich verleiht ihm die Liebe zu seiner Steffi Flügel. Seit Jahresbeginn ist Südhessen jedenfalls auf einmal kein Feindesland mehr?

Jörg ist seit zwei Jahren Abteilungsleiter Tischtennis und versucht mit seinen engagierten Mitstreitern die Weichen für unseren Sport in die richtige Richtung zu stellen.

Der Teamleiter der Kasseler Arbeitsagentur gibt als weitere Hobbys Kurztrips in Deutschlands Metropolen,Musik (Deutschrock wie „Kettcar“ oder „Tomte“), Frühaufstehen, abendliches Ausgehen, Sushi-Essen und den KSV Hessen Kassel an.

2. Liga, wir kommen! (Früher oder später)


Dr.Kolja Frey(Nr.2) Dr.Kolja Frey

Kolja stieß vor sieben Jahren aus Heckershausen an die Weser und ist mittlerweile nicht mehr aus dem Verein wegzudenken. Er ist der "Ästhet" unter den Tischtennisspielern.

Kein anderer Spieler unseres Vereins legt soviel Wert auf das technisch perfekte Aussehen seiner Schläge.Dass der 27-jährige dabei den einen oder anderen von der Platte haut, ist natürlich auch ein schöner Nebeneffekt. Sein Spielstil, eine Mischung aus ekeligen Abwehrschnittbällen und unerwarteten Vorhandschwingern (WO NIE TOPSPIN DRIN IST, jedenfalls nicht absichtlich!!!!), ist mittlerweile im ganz Nordhessen gefürchtet.

Kolja ist in der 2.Mannschaft ein ganz solider Punktesammler, der zudem bei Vereinsmeisterschaften immer wieder zur Hochform aufläuft.

Ansonsten verbringt der äußerst höfliche und belesene Student (Deutsch & Geschichte auf Lehramt) viel Zeit mit seiner Ehefrau Christina und feucht fröhlichen philosophischen Abenden. Die Zeit dafür wird übrigens bald knapper werden, denn Christina und Kolja sehen demnächst Elternfreuden entgegen!

Am 09.03.2007 wurde Alexis Oliver Mundlos geboren. Herzlichen Glückwunsch von den TT-Jungs :-)

Bild aus der Klinik Dr. Koch - HNA Online


Patrick Henn(Nr.3) Patrick Henn

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Klaus Vater(Nr.4) Klaus Vater

Bislang in fast 600 (Mannschafts-) Spielen zwischen 1973 und 1978 (74/75 Hombressen), sowie dann wieder seit Januar 1988, also nunmehr in der 25. Saison, ist Klaus für den VfL aktiv. Mitte der Siebziger Jahre trat er als dreifacher Vereinsmeister in Erscheinung, und auch später, bis 1991, stand er als Spitzenspieler der „Ersten“ in der Bezirksklasse seinen Mann.
Genau wie sein Bruder Jörg, sowie Uwe Wilhelmy, verfügt er wohl über die (eingehauchte?) Gabe, sich – nicht nur klaglos, sondern die Sache auch voran treibend- nach einer sportlichen Degradierung schnell den (scheinbar) niedrigeren Anforderungen zu stellen. Halt im Sinne der Sparte.......Auch derzeit wartet auf Klaus als rückgestufter Spieler – für den die Wettspielordnung des HTTV nur negative Dinge parat hält - das Unterfangen, die Reste der Jugend-Bezirksligamannschaft (Conny und Andreas Gerke, sowie Sascha Rolle) spielerisch und mental an die Gegebenheiten im unteren Männer-Spielbereich an zu passen. Ein Unterfangen, dass erst einmal bewältigt werden muss, wie auch die wahrhaft ungezählten früheren und gescheiterten Versuche belegen.

Klausens Ehrgeiz ist aber auch jetzt nach wie vor vorhanden, den dann bei Mißerfolgserlebnissen auch mal seine jeweiligen Kontrahenten zu spüren bekommen. Allerdings stand im Laufe seiner „Karriere“ auch immer mal wieder ein gewisses „Laissez-Faire“ im Vordergrund, das vielleicht noch größeren sportlichen Erfolgen schon mal zwingend im Wege stand.

Teile des Interviews August 2006:

Frage: Spielt es für Dich eine Rolle, oder stört es Dich sogar, dass vieles in unserer Sparte mit Blick auf die 1., allenfalls noch auf die 2. Mannschaft ausgerichtet ist, oder aber empfindest Du angesichts deren Spielstärke sogar einen gewissen Stolz?
Da ich selbst über 10 Jahre in der ersten, und später sieben Jahre in der zweiten Mannschaft gespielt habe, und – in aller Bescheidenheit – seit meiner Rückkehr aus Köln 1988, Einiges, außerhalb des eigenen Spiels, zum enormen leistungsmäßigen Aufstieg beigetragen habe, k a n n ich diesen Umstand natürlich nicht grundlegend kritisieren. Allerdings sehe ich als sehr wünschenswert an (auch weil Tischtennis nun einmal eine „Lifetime“-Sportart ist), einer breiter gefächerten Sparte an zu gehören, als ich sie derzeit vorfinde. Hier haben wir gemeinsam noch viel Werbeaktivität vor uns.

Frage: Dein herausragendes Tischtenniserlebnis der letzten 10 Jahre?
Will ich mal drei gliedern: Zum einen überregional der Aufstieg des Hessen Timo Boll in die absolute Weltklasse, zum anderen der Durchmarsch unserer ersten Mannschaft bis in die Hessenliga in den Jahren 2000 bzw. 2002, und ferner persönlich der Aufstieg mit der zweiten Mannschaft in die Bezirksliga (2002), sowie der erste Turniergewinn im Einzel seit 25 Jahren, und zwar beim bundesoffenen Warburger Turnier Anfang 2004.

Frage: Deine Hobbies in der Freizeit neben Tischtennis?
Ganz ehrlich: derzeit die Homepages und Spiele meiner absoluten Lieblingsvereine 1.FC Köln und Hessen Kassel, aber auch schon immer Politik und Zeitgeschehen, sowie das Beobachten und Verstehen der menschlichen Verhaltensweisen.


Rolf-Dieter Summa(Nr.5) Rolf-Dieter Summa

Rolf avancierte aufgrund der Spielerabgänge von Lukas Friedrich (nach Calden-Westuffeln) und Iradj Kaiabakht (SVH Kassel), sowie der Wettkampfpause von Thomas Reum nicht nur zum Stammspieler, sondern gleich zum Mannschaftskapitän der VfL-Reserve. Ein wenig wie die Jungfrau zum Kinde also, doch ist er der richtige, um das in der vergangenen Saison vor allem vom mannschaftlichen Zusammenhalt arg schlingernde Schiff der „Zweiten“ wieder in ruhigere Gewässer zu führen. Rolf kam im Januar 1992 von Werra Laubach zu uns und führte sich gleich mit Turniergewinnen beim Bad Karlshafener Gisbert-Janke-Turnier glänzend ein. Er bevorzugt ein für Linkshänder typisches Sidespinspiel, wobei Schwächen beim Endschlag (Schmetterball) seine durch enormes Laufpensum herausgespielte Vorteile in den Ballwechsel leider des öfteren im Wege stehen. Rolf spielte kurzzeitig in der ersten Mannschaft, später in der zweiten und dann in der dritten Mannschaft. Der dreifache Familienvater ist ein unauffälliger, aber 100% zuverlässiger Mannschaftsspieler, der sich (im geheimen) viel mehr mit seinem ersten Hobby Tischtennis beschäftigt, als es die allermeisten zunächst annehmen dürften. Diese wissen dann auch nicht, dass der derzeitige Mannschaftskapitän auch Gattin und Sohn Summa einige Jahre für den VfL tischtennismäßig „am Start“ hatte (etwas flapsig ausgedrückt). Rolf zeigt sich auch im nachstehenden Interview sehr ehrgeizig.

Teile des Interviews August 2006:

Frage: Auf was kannst Du Dich nach einer Pause, beispielsweise dieser momentanen Sommerpause vor allem freuen, bevor Du wieder aktiv ins Tischtennis-Geschehen eingreifst?

Dass ich mich wieder bewege, in den Rhythmus herein komme. Vor allem liebe ich in der Folge auch den sportlichen Wettkampf.

Frage: Dein herausragendes Tischtenniserlebnis der letzten 10 Jahre?

Die (wenigen, Anm. d. Redaktion) Spiele, die ich in der ersten und zweiten (dabei zuletzt 2 Siege!) Mannschaft ab der Saison 2000 machen konnte. Das gab mir dann jedesmal einen Schub! Außerdem hat sich der Besuch der internationalen deutschen Meisterschaften in Magdeburg im vergangenen Jahr sehr positiv auf meine Motivation ausgewirkt.

Frage: Deine Hobbys in der Freizeit neben Tischtennis?

Ganz ehrlich: neben eher seltenen Radfahraktivitäten schätze ich auch meine Briefmarkensammlung!


Cornelia Gerke(Nr.6) Marco Berger

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Redaktion und Berichterstattung - VfL Veckerhagen- ã Uwe Lotze - ã Jörg Vater -  letzte Bearbeitung: 29.10.2009