Tagesausflug der 3.Herren zum Europäischen
TT-Ranglistenturnier TOP 12 / Frankfurt 02.02.2008

Ein Tagesausflug nach Frankfurt (am Main) stand für
einen Teil der 3. Mannschaft am vergangenen Wochenende auf dem Plan. Auch
als ersten Teil einer „teambildenden Maßnahme“ (nach
der Saison folgt ein gemeinsamer Bowlingabend) machte (frau und) man sich
auf zum ersten Tag des Europäischen TT-Ranglistenturniers TOP 12.
Top
12 Homepage
Nachdem alle den Schock beim ersten Anblick des von Flaschen,
Kippen und sonstigem Unrat übersäten Regionalzug im Kasseler
Hauptbahnhof überwunden hatten, wurde sich auf doch halbwegs bequemen
Sitzen im sich sehr stark füllenden Zug eingerichtet. Nach über
3 Stunden und einem abschließenden, unfreiwilligen Fußmarsch
erreichten wir die innen und außen interessant gestaltete Ballsporthalle
im eher „hässlichen“ Stadtteil Höchst.
Nach „Zwangsleerungen“ der mitgebrachten PET-Flaschen, ausgelöst
durch einen unnachgiebigen Sicherheitsdienst am Halleneingang, konnten
die Kreisklässler endlich eintauchen in die wunderbar bunte und atmosphärisch
dichte Welt dieses Weltkasseturniers.
Leider hatte die deutsche Identifikationsfigur Timo Boll
zu diesem Zeitpunkt bereits verloren, und konnte auch in seiner zweiten
Partie verletzungsbedingt nicht überzeugen, doch übten viele
andere Spiele, aber auch das ganze Drumherum der gut organisierten Veranstaltung
eine eigene Faszination aus. Und wenn man seine Sitzmuskeln dann zu sehr
beansprucht hatte, gab es ja noch einige Fress- und Tischtennisspezifische
Verkaufsstände auf der um die Tribünen umlaufenden Ebene. Nachdem
wir als bekannte Gesichter die eines Teils der Caldener Bezirksoberligatruppe,
darunter auch das von Lukas Friedrich, ausgemacht hatten, wollte man dann
doch nicht bis zum Schluss der 90(!)-minütigen Umbaupause warten,
zumal die verbliebenen deutschen Viertelfinalisten (Ovtcharov und Wu)
erst im zweiten bzw. dritten Durchgang an der Reihe gewesen wären.
Ermattet nach einem 12-stündigem Trip, aber doch
angetan von einer ganz speziellen Erfahrung erreichten wir am Abend dann
wieder „Kassel Hbf“.
Das Beobachten der Weltklassepartien mit ihren dynamischen, knallharten
Angriffsaktionen, bzw. der Zähigkeit der abwehrenden Akteure, sollte
vor allem für unsere jüngeren Mitstreiter doch unmittelbarer
Anschauungsunterricht und gleichzeitge Motivation bedeutet haben.
Ach so, und von wegen „teambildend“: Eigentlich
haben wir insgeheim festgestellt, dass wir allen unterschiedlichen Ausgangspositionen
zum Trotz diesen Trip dafür wohl gar nicht gebraucht hätten
– im Gegensatz zu anderen Teilen unserer Sparte - leider.
Herzlichen Dank an "Matze" Fiedler für
die Bilder und Klaus Vater für den Bericht !
|