2.
Herren Bezirksoberliga Vorrunde 2003/2004 Berichte
Veckerhagen
- Vollmarshausen 4:9 (Bildergalerie
/ 29.11.2003....)
Die Chancen auf einen Punktgewinn gegen den Tabellenfünften
Vollmarshausen standen von vornherein schlecht und waren nach dem Verlust
aller Eingangsdoppel (siehe erste Mannschaft!) nahezu auf den Nullpunkt
gesunken. Die Überlegenheit der Gäste auf Position eins und
zwei, wo Lipphardt und Weidisch Extraklasse in der Bezirksoberliga darstellen
war zu deutlich.
Immerhin sorgten Jörg Vater mit Siegen über Lutzi und Ritschel
(gab im vierten Satz verletzungsbedingt auf) sowie Kolja Frey und Martin
Roggenthien gegen Schmidt bzw. Wolf für ein recht achtbares Endresultat.
Nach Abschluß der Hinserie rangiert das Team um Mannschaftsführer
Marcel Häfner mit 7:15 Zählern auf Rang 10 der Tabelle, einem
Platz, von dem noch nicht genau feststeht, ob er zum Klassenerhalt berechtigen
wird.
Mannschaften wie Mardorf oder Ederbergland befinden sich jedoch in Reichweite
und es erscheint realistisch, den Abstieg zu vermeiden, was eine Riesenleistung
für diese Mannschaft wäre.
Eschenstruth - Veckerhagen 6:9
Hofgeismar - Veckerhagen 8:8
Mit den drei Zählern aus den beiden Auswärtspartien
in Eschenstruth und Hofgeismar entfernte sich unser Bezirksoberligateam
von den Abstiegsrängen. Besonders der Sieg beim personell arg gebeutelten
Verbandsligaabsteiger Eschenstruth war eminent wichtig.
Dabei hatte es zunächst alles andere als gut ausgesehen. Nach teilweise
doch enttäuschenden Darbietungen lag man mit 1:5 zurück gegen
einen Gegner, der von Paarkreuz zu Paarkreuz ein sehr starkes Leistungsgefälle
aufweist. Entscheidend waren im weiteren Verlauf der Sieg Marcel Häfners
über Henkel und die äußerst knappen Erfolge von Jörg
Vater und Iradj Kaiabakht über Zinke und Krug in der Mitte. Kolja
Frey und Martin Roggenthien hatten aufgrund der geringen Spielstärke
ihrer Kontrahenten keine Probleme jeweils doppelt zu punkten.
In der folgenden Partie beim Sportkreisrivalen TTC Hofgeismar gelang die
Revanche für das blamable 1:9 im vorletzten Spiel der Vorserie wenigstens
teilweise. Die Mannschaft trat selbstbewusst und spielstark auf und hätte
um ein Haar sogar gewonnen, doch Thomas Reum und Jörg Vater verloren
erstmals ein Schlußdoppel gegen Knittel/Reitz. Marcel Häfner
bestätigte seine gewonnene Konstanz mit einem feinen Sieg gegen Dittmar
Knittel und das hintere Paarkreuz steuerte drei Punkte zum letztendlich
gerechten Unentschieden bei.
Es punkteten: Roggenthien (4), Vater, Frey (je 3), Häfner, Kaiabakht
(je 2) und die Doppel Reum/Vater (2) und Kaiabakht/Roggenthien.
Veckerhagen - Ederbergland II 1:9
Lange Gesichter bei der Bezirksoberligamannschaft des VfL:
Mit einer 1:9-Schlappe hatte im Vorfeld niemand so wirklich gerechnet,
auch wenn mit Thomas Reum ein ganz wichtiger Spieler nicht zur Verfügung
stand und durch Wolfgang Reuber ersetzt wurde.
Durch diesen Umstand wurde aber auch das Erfolgsdoppel Reum/Vater gesprengt
und nach drei wirklich schwachen Vorstellungen im Doppel geriet man schnell
mit 0:3 ins Hintertreffen. Nur beim Stand von 0:4 keimte kurz ein wenig
Hoffnung auf, als Jörg Vater gegen Himmel zahlreiche Matchbälle
vergab und denkbar knapp unterlag und auch Iradj Kaiabakht am Nebentisch
kurz vor einem Sieg über Oehlmann stand.
Doch als auch dies schief ging, ergab man sich zu schnell in das offenbar
Unvermeidliche. Lediglich Kolja Frey hatte einen guten Tag erwischt und
bezwang seinen Kontrahenten Veith mit 3:0 Sätzen.
Fazit: Ein ganz schlechtes Spiel. Mit so wenig Kampfgeist wird die Zweite
sich sehr schnell in der Bezirksliga wiederfinden.
Calden-Westuffeln VfL Veckerhagen II 4:1 (Pokalspiel)
Die erste Runde im Bezirkspokalwettbewerb bedeutete bereits
das Aus für unsere 2.Mannschaft. Trotzdem verkaufte sie sich gegen
den TTC Calden wesentlich teurer als im Serienspiel vor wenigen Wochen.
Die in Bestbesetzung angetretenen Gastgeber mussten lange um das Weiterkommen
bangen.
Dafür sorgte in erster Linie der immer besser werdende Martin Roggenthien,
der den im vorderen Paarkreuz spielenden Lars Reichl bezwang und im Doppel
mit Jörg Vater gegen die starken Englich/Engelbrecht bereits mit
2:0 in Front lag.
Das Pokal-Aus ist zweifelsohne zu verkraften, wesentlich wichtiger wäre
ein Erfolg über die direkten Kontrahenten vom TTC Ederbergland an
diesem Wochenende. Im Falle eines Sieges könnte man mit sehr guten
6:10 Zählern beruhigt in eine mehrwöchige Spielpause gehen.
VfL Veckerhagen II - VfL Adorf 5:9
Der VfL kassierte gegen die sympathische Mannschaft vom
Diemelsee die erwartete Niederlage, verkaufte sich jedoch gut und hielt
das Spiel bis zum Schluss offen.
Schlüsselspiel dieser Partie war wohl das dritte Doppel, als Iradj
Kaiabakht und Wolfgang Reuber gegen die jungen Gutmann / Grebe bravourös
kämpften um am Ende trotzdem knapp im fünften Satz zu unterliegen.
Mit einer 2:1-Führung im Rücken wäre möglicherweise
am Ende eine Punkteteilung drin gewesen.
Nach dem beinahe obligatorischen Erfolg durch Thomas Reum/Jörg Vater
(derzeit 8:2 Siege) zeigte sich die deutliche Überlegenheit der Gäste
im vorderen Paarkreuz, wo Thomas und Marcel Häfner gegen Bischoff
und Teppe nichts ausrichten konnten. Auch Jörg unterlag dem alten
Abwehrfuchs Meyerhöfer, doch nun folgte eine kleine Serie der Veckerhäger:
Iradj spielte groß auf und bezwang Zauner ebenso wie Wolfgang in
seinem ersten Saisonspiel Grebe und Martin Roggenthien mit Klasseleistung
das große Jungtalent André Gutmann.
Der 4:5-Rückstand relativierte sich durch die Niederlagen von Thomas
und Marcel. Jörg brachte sein Team gegen Zauner noch einmal heran,
doch nach Iradjs Niederlage versuchte Wolfgang im "Kampf der Generationen"
den 16-jährigen Gutmann in Schach zu halten, was ihm leider trotz
großem Kampf und Aufholen eines 0:2-Satzrückstandes leider
nicht gelang.
Schade, denn Martin war am Nebentisch am Gewinnen und Reum/Vater pflegen
im Allgemeinen ihre Schlußdoppel zu gewinnen....
Wie dem auch sei, die Niederlage ist zu verkraften, auch wenn Kontrahenten
wie Hofgeismar oder Eschenstruth munter Punkte sammeln.
Punkte: Reum/Vater, Vater, Kaiabakht, Reuber, Roggenthien
Veckerhagen
- Calden-Westuffeln 1:9 (Bildergalerie
/ 19.09.2003....)
Mardorf - Veckerhagen 7:9
Insgesamt liegt ein gutes Wochenende hinter der Bezirksoberligateam des
VfL Veckerhagen.
Zunächst lieferte man jedoch, ausgerechnet gegen den Sportkreisrivalen
TTC Calden-Westuffeln ein hundsmiserables Match ab. Ganze sieben Satzgewinne
gelangen den Gastgebern, darunter die drei, die Jörg Vater zu seinem
Erfolg über Jens Engelbrecht benötigte. Insgesamt die bisher
mit Abstand schwächste Partie und Thomas Reum bemängelte nach
Spielende mit recht die zu lasche Einstellung des Teams.
Offenbar zeigten seine Worte Wirkung, denn am Samstag stand in Mardorf,
allerdings nach einer wahren Anreiseodyssee eine andere Mannschaft an
den Tischen. Der Gegner, ebenfalls Aufsteiger, war in etwa gleichwertig
und hatte bereits mit einem Unentschieden in Hofgeismar für Furore
gesorgt.
Nach zwei Siegen in den Doppeln durch Thomas Reum/Jörg Vater und
erstmals Iradj Kaiabakht/Kolja Frey bezwangen jedoch zunächst nur
Thomas und Martin Roggenthien ihre Kontrahenten und beim Stande von 6:4
für Mardorf sah es alles andere als gut aus. Gott sei Dank gelangen
in dieser Phase Marcel Häfner und Kolja Frey ihre ersten Einzelsiege
der Saison, was auch für die anderen befreiend wirkte. Jörg
Vater glich für Veckerhagen aus und während am anderen Tisch
bereits das Schlußdoppel lief, drehte Martin ein verlorenes Spiel
nach 0:2 Sätzen und 3:7-Rückstand im 3.Satz mit unglaublichem
Kampfgeist noch um. Der anschließende Erfolg von Reum/Vater fiel
deutlich aus und war nicht überraschend, hatten die beiden doch bereits
zwei Schlußdoppel in dieser Serie siegreich beendet. Bei einem Satzverhältnis
von 38:26 (!) kann man auch durchaus von einem verdienten Sieg, dem ersten
in der Bezirksoberliga, sprechen.
Mit nun 4:8 Zählern steht man besser da, als zunächst vermutet,
denn die meisten "dicken Brocken" liegen bereits hinter der
Mannschaft.
Veckerhagen
- Richtsberg 1:9 (Bildergalerie
/ 05.09.2003....)
Gönnern - Veckerhagen 9:1
Korbach - Veckerhagen 8:8
Eine Mammutaufgabe lag vor der 2.Vertretung des VfL. Der Aufsteiger in
die Bezirksoberliga (nur eine Klasse unter der Ersten) absolvierte nicht
weniger als drei Partien am vergangenen Wochenende und traf dabei unter
anderem auf die beiden Topfavoriten, die zweiten Mannschaften des TTV
Richtsberg und des TTV Gönnern, den Verein des derzeitigen Weltranglistenersten
Timo Boll.
Ganz hartes Brot also und wie erwartet war in diesen Spielen nichts zu
holen. Immerhin gelang jeweils ein Ehrenpunkt: Thomas Reum und Jörg
Vater siegten im Doppel gegen Richtsberg und Martin Roggenhien hielt sich
im Einzel gegen Gönnern schadlos. Apropos Gönnern: An- und Abfahrt
nahmen mit dreieinhalb Stunden (bis Kassel) wesentlich mehr Zeit in Anspruch
als die Partie selbst und der anschließende Besuch einer Pizzeria,
denn die Gastgeber haben mit Sven Hollitzer und Bernd Jost zwei ehemalige
Zweitligaspieler in ihrem Reihen und der Verfasser schätzt, dass
Gönnern am Ende das Rennen vor den Erzrivalen aus Marburg-Richtsberg
machen wird.
Nach diesen beiden ebenso lehrreichen wie ernüchternden Erlebnissen
ging es Sonntagmorgen nach Korbach, eine Mannschaft aus dem gesicherten
Mittelfeld der Liga. Diesmal lief alles besser: Thomas und Jörg gewannen
erneut ihr Doppel und Marcel Häfner entzauberte zusammen mit Martin
Roggenthien das Spitzendoppel der Korbacher, Debus/Hetzler. Leider unterlagen
Iradj Kaiabakht/Kolja Frey im Anschluss knapp, doch Thomas kam zu seinem
ersten Saisonsieg gegen Osterhold, den er sich nach seiner Riesenleistung
schon gegen Richtsberg auch mehr als verdient hatte.
Jörg, der immer noch an Entzündungen an Achillessehne und Schulter
laboriert, gewann trotz noch ausbaufähiger Leistung gegen Rein und
Hetzler, Iradj und Martin steuerten je einen Sieg bei, doch da die übrigen
Einzel, teilweise sehr unglücklich (Kolja Frey!) verloren gingen,
standen Thomas und Jörg im Schlußdoppel gegen Debus/Hetzler
mit dem Rücken an der Wand, zumal die ersten beiden Sätze deutlich
an Korbach gingen. Doch die beiden rissen sich am Riemen und mit einer
echten Energieleistung und drei Sätzen in der Verlängerung sicherten
sie der Mannschaft ein ganz gewiss verdientes Unentschieden.
Veckerhagen
- TTC Anzefahr 8:8 (Fotos
Bildergalerie / 12.09.2003....)
Die Mannschaft um Thomas Reum bot, wie schon am vergangenen Sonntag in
Korbach, eine kämpferische Glanzleistung ab, die am Ende glücklich,
aber verdient mit einer Punkteteilung belohnt wurde, was letztlich auch
die sehr fairen und sympathischen Gäste vom TTC Anzefahr anerkannten.
Die Gäste aus der Nähe von Marburg gingen sicherlich als Favoriten
in diese Partie und standen nach zunächst ausgeglichenem Spielverlauf
auch kurz vor einem Sieg.
Den Erfolgen von Thomas Reum, Jörg Vater (je ein Einzel und zusammen
im Eingangsdoppel) und Martin Roggenthien standen Niederlagen der beiden
übrigen Doppel, Marcel Häfner, Iradj Kaiabakht und des für
Kolja Frey eingesprungenen Uwe Wilhelmy gegenüber, ehe Anzefahr im
vorderen Paarkreuz mächtig Gas gab.
Die starken Kaczmarek und Essmann, seit Jahren zu den besten der Liga
gehörend, bezwangen Thomas und Marcel, der, wie eigentlich immer,
gut mithielt, dem in entscheidenden Moment jedoch noch die nötige
Cleverness fehlt. Da auch Iradj, mit leicht angezogener Handbremse spielend,
bereits unterlegen war, stand der VfL kurz vor einer 4:9-Schlappe, doch
Jörg gelang das Kunststück, ein verloren geglaubtes Match gegen
Hoffmann nach hohem Rückstand im 5.Satz noch umzubiegen, da er dazu
überging, jeden Topspin seines Kontrahenten gegenzuschießen
und auch noch zu treffen.
Das war der Startschuß zur Aufholjagd: Martin gewann auch sein zweites
Einzel und wird immer mehr zu einer festen Größe und auch bei
Uwe platzte der Knoten, er hatte keine Probleme mit der Nr.6 der Gäste.
Nun kam es mal wieder zum Schlußdoppel. Die Gegner, Kaczmarek/Essmann
erschienen übermächtig, hatten sie doch in der gesamten Serie
2002/03 lediglich ein Doppel verloren. Doch Thomas und Jörg sind
nicht nur die besten Kumpels, mittlerweile spielen sie auch ein hervorragendes
Doppel und am Ende triumphierten sie sensationell in der Verlängerung
des Entscheidungssatzes.
Am Ende stand der zweite, nicht eingeplante Punktgewinn der Serie. Wenn
es nun gelingt, das Punkten auf noch mehrere Schultern zu verteilen, sollte
in den kommenden Partien auch etwas drin sein.
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