Beitrag aus HNA vom 23.08.2002 / Verlagssonderseite Reinhardshagen
TISCHTENNIS - HESSENLIGA: EX - NATIONALSPIELER FISCHER KOMMT
Voll in der Vorbereitung auf die kommende Hessenligasaison befindet sich
das Tischtennis-Sextett (dass momentan aus sieben Akteuren besteht) von
Wieder-Aufsteiger VfL Veckerhagen.
Nach einem kleinen Trainingslager in heimischer Umgebung am vergangenen
Wochenende hat das Oberweserteam drei bekannte Klubs aus der Region zum
Vorbereitungssturnier an diesem Samstag eingeladen: neben dem Absteiger
aus der Hessenliga, dem TTC Burghasungen die beiden Göttinger Klubs
Lenglern (Verbandsliga Niedersachsen) und Geismar (Bezirksoberliga). Am
darauffolgendem Wochenende schließt sich der Kreis der vorbereitenden
Veranstaltungen mit den Vereinsmeisterschaften und dann folgender Saisoneröffnungsfete.
Dann wird es ernst, wenn zum Saisonauftakt der bärenstarke Mitaufsteiger
Giessener SV an der Weser gastiert. Die Veckerhagener erhoffen sich von
der Saison 2002/03 natürlich mehr als vor zwei Jahren, als man das
erste Mal die Luft in Hessens Eliteliga schnuppern konnte, von der Spielstärke
der Konkurrenz aber quasi erdrückt wurde und postwendend den Weg
zurück in die Verbandsliga antreten musste. Dort zeigte man dann
aber großartige Moral und machte, verstärkt durch Alexander
Wiegmann (Uslar-Offensen), bereits fünf Spieltage vor Schluss den
Wiederaufstieg perfekt. Diesmal hingegen könnte man sicherlich problemlos
die Klasse halten, stießen mit dem ehemaligen Regionalligaspieler
Magnus Rockel (wohnt in Göttingen), sowie Malte Bartels (der zwischen
Hannover und Reinhardshagen pendelt) erneut zwei spielstarke Niedersachsen
zum Team.
"Die Eingewöhnung der beiden lässt aus verschiedenen Gründen
noch zu wünschen übrig", so aber Mannschaftskapitän
Uwe Lotze, wegen seiner langandauernden Verletzung am Schlagarm selbst
ein Sorgenkind des VfL.
Man ist in Veckerhagen aber sehr zuversichtlich, die zweifelsohne bestehenden
Probleme noch in den Griff zu bekommen. Schließlich kann man seinem
treuen Publikum neben einer weiteren Erhöhung der Attraktivität
des Tischtennis-Spiels durch die durch den internationalen Verband beschlossenen
"Entschärfung" des Aufschlages, sowie die weitgehende Verlagerung
der eigenen Heimpartien auf den "zuschauerfreundlichen" frühen
Sonntagnachmittag, ein absolutes Highlight präsentieren: den Auftritt
des 40-fachen Nationalspielers Hans-Jürgen Fischer, Anfang der Neunziger
Jahre hinter Rosskopf, Böhm und Fetzner die Nr. 4 in Deutschland!
Der 36-jährige Fischer, im vergangenen Jahr noch Hessenmeister, fand
vor zwei Jahren den Weg zurück zu seinem Heimatverein Freigericht-Neuses,
dem er seitdem zweimal zum Aufstieg verhelfen konnte. Fischer (der allerdings
in den achtziger Jahren vom damals in Sandershäuser Diensten stehenden
Veckerhagener Lokalmatador Lotze bezwungen werden konnte) stellt noch
immer, auch in der Hessenliga, einen absoluten Top-Act dar und dürfte
auch am 10. November beim Gastspiel in Reinhardshagen unbesiegbar sein.
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