Hessenliga: Veckerhagen - TSV Heiligenrode 5:9
Ohne Rockel zum Saisonabschluss - Niederlage !
Punkte für Veckerhagen:
Wiegmann/Koch (1), Lotze (2), Schmidt-Hosse (1), Koch (1)
Nach dem Sieg des TTV Eschwege über Besse am Vortag war der erneute
Abstieg des VfL Veckerhagen in die Verbandsliga besiegelt. Das Heimspiel
gegen Heiligenrode war somit bedeutungslos geworden. Dennoch wollte man
sich würdig und, wenn möglich, mit einem Punktgewinn von den
eigenen Fans verabschieden.
Die Partie wurde zu einem Spiegelbild dieser Rückserie: Magnus Rockel
sagte kurzfristig aus fadenscheinigen Gründen ab. Mit seiner Verpflichtung
ist der VfL wirklich auf den Bauch gefallen. Sein zweifellos vorhandenes
Talent steht in keinem Verhältnis zu seinen sonstigen Qualitäten
und er ist hiermit herzlich eingeladen, einen neuen Verein zu suchen,
wenn er denn einen findet.
Thomas Reum und Martin Roggenthien ersetzten Magnus und Nicki Credner.
Beim Blick über den Spielberichtsbogen lässt einen den Kopf
schütteln: Es wäre sogar eine 7:0-Führung möglich
gewesen, doch stattdessen führte der Gast zu diesem Zeitpunkt mit
4:3. Deutlichen Erfolgen von Wiegmann/Koch über Blumhardt/Hintsche,
Uwe Lotze über Blumhardt und André Schmidt-Hosse über
Rosenagel stehen hauchdünne und vermeidbare Niederlagen der Doppel
Lotze/Schmidt-Hosse und Reum/Roggenthien sowie der Einzelspieler Alexander
Wiegmann und Michael Koch gegenüber. Es steckt einfach der Wurm drin.
Die sehr gut kämpfenden Ersatzspieler Thomas Reum, am Vortag noch
Matchwinner für die Zweite, und Martin Roggenthien verloren jeweils
in vier Sätzen.
Im Anschluss siegte der bärenstarke Uwe Lotze knapp über Sven
Hintsche, während Alexander und André ihren Gegenüber
unterlagen. Michael Koch brachte den VfL mit seinem Erfolg über den
Abwehrer Rosennagel noch einmal heran, doch unser Abwehrkünstler
Thomas vergaß in seinem Spiel gegen Rohrbach schlicht und ergreifend,
den Sack zuzumachen und unterlag im 5. Satz.
Diese Niederlage war genauso überflüssig wie der gesamte Abstieg
aus der Hessenliga. Nach einer rasanten Hinserie mit Rang fünf folgten
Pleiten, Pech und Pannen, mit denen man ein Buch füllen könnte.
Dennoch ist das Kapitel Hessenliga in Veckerhagen noch nicht abgeschlossen
und man wird in den kommenden Wochen daran arbeiten, ein gutes Verbandsligateam
zusammenzustellen, das wieder vorne mitspielen kann.
Spiele im Überblick:
| Veckerhagen |
Heiligenrode |
Sätze |
Punkte |
| Lotze/Schmidt-Hosse |
Graf/Ludolph |
2:3 |
0:1 |
| Wiegmann/Koch |
Blumhardt/Hintsche |
3:1 |
1:0 |
| Reum/Roggenthien |
Rosennagel/Rohrbach |
3:1 |
0:1 |
| Wiegmann |
Hintsche |
2:3 |
0:1 |
| Lotze |
Blumhardt |
3:0 |
1:0 |
| Schmidt-Hosse |
Rosenagel |
3:0 |
1:0 |
| Koch |
Graf |
2:3 |
0:1 |
| Reum |
Ludolph |
1:3 |
0:1 |
| Roggenthien |
Rohrbach |
1:3 |
0:1 |
| Wiegmann |
Blumhardt |
1:3 |
0:1 |
| Lotze |
Hintsche |
3:2 |
1:0 |
| Schmidt-Hosse |
Graf |
0:3 |
0:1 |
| Koch |
Rosenagel |
3:1 |
1:0 |
| Reum |
Rohrbach |
2:3 |
0:1 |
| |
|
|
|
| |
|
28:31 |
5:9 |
.... und ein paar Bilder vom Spiel
Dies war am 04.04.2003 die Vorschau in der HNA:
Tischtennis-Hessenliga: Veckerhagen mit wenig Hoffnung
In der Vorrunde entpuppte sich die Partie in Niestetal im Nachhinein
als der (positive) Höhepunkt der Saison für die Crew von
der Weser beim 9:4 Erfolg stimmte in Bestbesetzung einfach alles bei
Wiegmann, Lotze & Co.
Wer hiernach zum Abschluss der Vorrunde noch im Veckerhagener
Lager an Abstieg gedacht hatte, wurde sicherlich nicht so sehr ernst
genommen.
Zunächst aber bröckelten von dem zum Hinrundenende
erreichten ausgeglichenem Punktekonto die zwei Zähler aus der
Partie gegen das zurückziehende Sextett aus Neuses.
Hiernach herrschte an der Weser während der gesamten
Rückrunde ein Gemisch aus Krankheit (Lotze) und Verletzung (Credner),
und aus krass unsolidarischem Verhalten (Rockel), so dass sieben Niederlagen
in Folge zu beklagen waren.
Nunmehr ist man auf die Schützenhilfe der sich
allerdings in Sicherheit befindlichen Besserer angewiesenen, die tags
zuvor beim Veckerhagener Antipoden Eschwege schon gewinnen mussten,
um dem VfL die Möglichkeit zu geben, bei einem eigenen Sieg doch
noch das Unwahrscheinliche möglich zu machen.

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