Information 1. Herren Verbandsliga

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Neuzugang (10.05.2004)
 Jetzt
heißt es, abzuwarten - aber keineswegs die Hände in den Schoß
zu legen. Mit dem 27-jährigen Marco Stoll steht der erste Neuzugang
der ersten Mannschaft fest. Marco ist ein dicker Kumpel unseres Parade-Niedersachsen
Malte Bartels und spielt zur Zeit noch beim TSV Kirchrode in der Landesliga
Hannover. Herzlich Willkommen Marco!
Saisonrückblick (10.05.2004)
Nach 18 Partien in der Verbandsliga Nord belegt unsere Erste bekanntermaßen
den 2. Rang hinter dem TTV Stadtallendorf. Eine sehr beachtliche Leistung,
wenn man bedenkt, dass die Mannschaft um Uwe Lotze durch das studiumsbedingte
Fehlen von Nicki Credner (kein Spiel 2004) und Alexander Wiegmann (drei
Spiele) sich praktisch zu viert "durchmogeln" musste.
Uwe spielte eine tolle Rückserie und erreichte mit 14:4 Siegen die
hinter Becker und Fafek drittbeste Bilanz der Liga. Nebenbei stellte er
mit Malte Bartels bei 11:2 Siegen auch das zweitbeste Doppel. Michael
Koch konnte nicht an seine geniale Hinrunde anknüpfen und erreichte
5:13 Spiele.
André Schmidt-Hosse und Malte Bartels bildeten
ein phänomenales mittleres Paarkreuz, das in der Liga Angst und Schrecken
verbreitete. André unterlief dabei lediglich eine einzige Niederlage
gegen den Stadtallendorfer Klein (über die er sich heute noch ärgert)
und Malte rangiert hinter ihm auf Platz zwei der Bestenliste mit 12:5
Siegen.
Das war es jedoch mit der Veckerhäger Herrlichkeit. Alexander Wiegmann
war nach zwei tollen Jahren beim VfL nicht wieder zuerkennen und hinterließ
bei seinen sporadischen Einsätzen einen traurigen Eindruck. Die Ersatzspieler
Marcel Häfner (nächste Saison fest in der Ersten), Jörg
Vater, Thomas Reum, Martin Roggenthien, Kolja Frey und Rolf-Dieter Summa
spielten mit wechselndem Erfolg, überzeugten jedoch mit immer vorbildlichem
Einsatz.
Abgang:
Leider verlässt Michael Koch nach einigen Jahren
in unseren Reihen den VfL in Richtung SVH Kassel um einige Spielklassen
tiefer ein bisschen kürzer zu treten. Michael war immer für
Überraschungen gut. Unvergessen bleiben Erfolge in der Hessenliga/Verbandsliga
gegen etliche Topspieler. Schade das Du in der kommenden Verbandsligasaison
nicht mehr für uns auf Punktejagd gehst. Viel Glück privat,
beruflich, gesundheitlich und sportlich von uns allen :-)
Die endgültige Aufstellung der ersten Mannschaft wird in wenigen
Wochen an dieser Stelle bekannt gegeben werden.
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Die letzten Spiele der 1. Herren / Verbandsliga
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| 06.09.2003 |
VfL - Weningenhasungen |
9:4
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| 20.09.2003 |
VfL - Ockershausen |
9:4
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| 02.11.2003 |
Stadtallendorf - VfL |
6:9
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| 08.11.2003 |
Weissenborn - VfL |
6:9
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| 09.11.2003 |
Burghasungen - VfL |
9:7
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| 16.11.2003 |
VfL - Hümme |
8:8
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| 22.11.2003 |
VfL - Ihringshausen |
9:7
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| 23.11.2003 |
VfL - Ederbergland |
7:9
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| 29.11.2003 |
ESV Jahn KS III - VfL |
8:8
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| 31.01.2004 |
Marburg-Ockershausen - VfL |
5:9
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| 06.03.2004 |
Hümme - VfL |
7:9
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| 07.03.2004 |
VfL - Burghasungen |
9:7
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| 13.03.2004 |
Weningenhasungen - VfL |
9:7
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| 20.03.2004 |
VfL - Weissenborn |
9:4
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| 28.03.2004 |
Ederbergland - VfL |
2:9
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| 17.04.2004 |
Ihringshausen - VfL |
8:8
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| 18.04.2004 |
VfL - Stadtallendorf |
6:9
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| 24.04.2004 |
VfL - ESV Jahn Kassel III |
9:5
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Rückblick auf die Hinserie 2003/2004
Der Blick auf die vergangenen neun Partien fällt
zwiespältig aus. Auf der einen Seite belegt die Erste mit 12:6
Punkten hauchdünn vor dem TTV Stadtallendorf den ersten Platz
der Verbandsliga Nord, der zum Aufstieg in die Hessenliga berechtigen
würde.
Andererseits ärgert man sich im Rückblick über verschenkte
Zähler in den letzten Hinrundenspielen, als etwa gegen Ederbergland
eine 7:4-Führung nicht ausreichte oder beim ESV Jahn Kassel alle
vier Doppel verloren gingen.
Auch die personelle Situation gibt zu denken. Die beiden Youngster
Alexander Wiegmann und Nicki Credner geben ihrem Studium Vorrang und
standen nur unregelmäßig, und wenn, dann meist ohne die
nötige Form zur Verfügung.
Die Folge waren Ersatzgestellungen aus der 2.Mannschaft und ständig
wechselnde Doppelvarianten. Stichwort Doppel: Kein anderes Team verfügt
über so schlecht harmonierende Paarungen wie Veckerhagen, selbst
die beste Kombination Lotze/Bartels erfüllt nicht wirklich hohe
Ansprüche.
Doch es gibt auch Positives zu vermelden: Uwe Lotze erlebt seinen
x-ten Frühling und spielte, vor allem in den letzten Wochen,
groß auf. Mit 13:5 Spielen ist der 42-jährige drittbester
Spieler im vorderen Paarkreuz, hinter den Altmeistern Fafek und Becker
aus Stadtallendorf bzw. Ockershausen.
Apropos Fafek und Becker: Die beiden dürften nach wie vor von
Alpträumen geplagt werden, wenn sie an ihr Spiel gegen Michael
Koch zurückdenken. Dieser wuchs gegen die beiden über sich
hinaus und feierte sensationelle Siege, brachte dem Tschechen Fafek
die bisher einzige Niederlage bei. Auch insgesamt wusste Michael mit
11:7 Siegen zu überzeugen.
In der Mitte überragte Malte Bartels mit 15:3 Siegen als Klassenbester.
André Schmidt-Hosse wusste sowohl in der Mitte, als auch im
hinteren Paarkreuz zu überzeugen. Insgesamt erreichte er 13:3
Spiele.
Das Meisterschaftsrennen in der Verbandsliga Nord ist spannend wie
nie. Den Tabellenersten trennen vom Letzten gerade einmal sechs (!)
Zähler und neben Stadtallendorf sind auch Ockershausen und Ederbergland
als echte Titelanwärter zu betrachten.
Es wird in der Ende Januar beginnenden Rückserie
vor allem darauf ankommen, möglichst immer mit der bestmöglichen
Mannschaft antreten zu können, dann liegt der dritte Aufstieg
in die Hessenliga nach wie vor im Bereich des möglichen.
Rückblick auf die vergangene Hessenligasaison
Hinter dem Hessenligateam liegt zweifellos einer der
überflüssigsten Abstiege aller Zeiten, da sind sich Spieler,
Zuschauer und auch die gegnerischen Vereine weitgehend einig. Mit diesem
spielerischen Potential hätte eigentlich ein Platz im gesicherten
Mittelfeld allemal drin sein müssen.
Warum trotzdem am Ende der erneute Abstieg in die Verbandsliga mit 7:25
Punkten und 97:131 Spielen stand, soll hier kurz analysiert werden.
Es kamen zusammen: Verletzungspech (Uwe Lotze und Nicki Credner), der
Abgang Malte Bartels´ in der Winterpause, Fehlen aus undefinierbaren
Gründen (Magnus Rockel), allein fünf 7:9-Niederlagen, weil immer
irgendein Spieler seine Nerven nicht im Griff oder großes Pech hatte
und last but not least die eklatante Doppelschwäche, die die Mannschaft
immer wieder ins Hintertreffen befördert hat und die Schlußdoppel
abgeben ließ.
In vier Partien gegen die vom Papier her schwächer besetzten Mitkonkurrenten
Besse und Homberg gelang kein einziger Punktgewinn. Kaum zu glauben eigentlich,
doch nie ging der VfL in Bestbesetzung ins Rennen, immer wieder wendeten
individuelle Fehlleistungen das Blatt zugunsten der Gegner.
Aus der traurigen, da punktlosen Rückrunde ragte das Comeback Uwe
Lotzes heraus, der am Ende wieder ganz der Alte war und mit 7:5 Einzeln
abschloss.
Alexander Wiegmann und André Schmidt-Hosse konnten
leider nicht an ihre hervorragende Hinrunde anschließen, während
Michael Koch solide spielte.
Magnus Rockel ist kaum zu bewerten, da er oft fehlte und, wenn er spielte,
großen Trainingsrückstand aufwies. Leider lässt er sein
großes Potential verkümmern und hat seinen Kameraden und den
VfL-Verantwortlichen mit seinen Eskapaden so manches graues Haar beschert.
Nicki Credner fiel leider praktisch komplett mit Rückenbeschwerden
aus, die zahlreichen Ersatzspieler Thomas Reum, Jörg Vater, Iradj
Kaiabakht, Wolfgang Reuber und Martin Roggenthien verkauften sich teuer
und punkteten fleißig, leider am Ende umsonst.
Beim Blick auf die Doppelbilanzen wendet sich der Betrachter mit Grausen
ab, daher sollten wir es uns eine Analyse hier schenken.
Die letzte Serie ist nun abgehakt und der Blick geht
nach vorne. Das Ziel in der Verbandsliga lautet Meisterschaft und Wiederaufstieg
in die Hessenliga.
Der Zugang Malte Bartels´ ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung.
Da eine baldige Rückkehr Nicki Credners nicht abzusehen ist, bemüht
sich die Abteilungsleitung noch um einen weiteren "Neuen" um
auch die zweite Mannschaft nicht schwächen zu müssen.
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